Die erfolgreiche Umsetzung ökologischer Ausgleichsmaßnahmen in alpinen Lebensräumen stellt hohe Anforderungen an Planung und Ausführung. Eine aktuelle Publikation von Djabarow & Stöhr (2025), erschienen in den Mitteilungen aus dem Haus der Natur, beleuchtet die Verpflanzung subalpiner Zwergstrauchheiden in Form von Soden im Zuge eines Speicherteichbaus in der Wildkogel-Arena (Oberpinzgau, Salzburg).
Im Rahmen eines dreijährigen Monitorings (2021–2023) wurde die Entwicklung der umgesiedelten Vegetation detailliert untersucht. Die Ergebnisse zeigen, dass insbesondere bodennahe Zwergsträucher wie die Gämsheide (Loiseloiria procumbens) eine hohe Überlebens- und Anpassungsfähigkeit aufweisen. Auch höher wachsende Arten wie Heidelbeere (Vaccinium myrtillus) und Besenheide (Calluna vulgaris) konnten sich überwiegend stabil entwickeln.
Die Untersuchung zeigt, dass bei sorgfältiger Planung, fachgerechter Umsetzung und begleitender Kontrolle Vegetationsverpflanzungen im alpinen Raum eine wirksame Maßnahme zum Erhalt wertvoller Lebensräume darstellen können.
Zum vollständigen Artikel:
Mitteilungen aus dem Haus der Natur, Band 30 (2025) => https://www.hausdernatur.at/files/media_hdn/downloads/publikationen/mitteilungen_hdn/2025/08_Mitteilungen-2025_Djabarow%20&%20St%C3%B6hr.pdf



