Fünf Biodiversitätsinseln für Wildbienen entstanden in den letzten Wochen auf Grundflächen der ÖBB entlang der Bahnstrecke zwischen St. Pölten und Melk.
Ziel war die Schaffung von Biodiversitätsinseln, auf extensiv gepflegten und ökologisch wertvollen Bahnbegleitflächen der ÖBB. Diese Flächen stellen oftmals letzte Rückzugsorte für heimische Tier- und Pflanzenarten in der intensiv genutzten Agrarlandschaft dar und bieten die Möglichkeit einer Biotopvernetzung entlang der linearen Bahn-Infrastruktur Österreichs. Zur Aufwertung dieses Biotopverbundes entstanden auf struktur- und artenärmeren Flächen Biodiversitätsinseln als zusätzliche Trittsteine und Habitate im Korridorverbund der Bahn. Die umgesetzten Strukturen (Bautypen) wurden entsprechend des Standortpotentials und der zu fördernden Wildbienenarten (gegliedert nach Nistgilden) ausgewählt. Die Biodiversitätsinseln haben eine durchschnittliche Größe von rund 130 m² und weisen jeweils 6 Strukturelemente (Sandarium oberirdisch/unterirdisch, Totholzhaufen, stehendes Totholz, Steinhaufen, Benjes Hecke, Gehölzpflanzungen) auf.
Unser Büro unterstützte die ÖBB bei der Planung, Ausschreibung und Umsetzung dieser Biodiversitätsinseln für Wildbienen. Es ist eine Fortführung des Projektes vorgesehen.
Wir freuen uns auf weitere Umsetzungsmaßnahmen gemeinsam mit der ÖBB!


