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Realisierungswettbewerb Dorfplatzgestaltung St. Veit in Defereggen

20.11.2019

Die Gemeinde St. Veit im Defereggen hat gemeinsam mit der Dorferneuerung Tirol einen Realisierungswettbewerb für die Dorfplatzgestaltung St. Veit in Defereggen ausgeschrieben, insgesamt wurden 6 Firmen für einen Vorentwurf eingeladen. REVITAL nahm gemeinsam mit Architekt Stefan Thalmann (Firma okai) als Bietergemeinschaft an dem Wettbewerb teil und konnte den 1. Platz belegen.

Entwurfsidee:

Wesentliche Rahmenbedingung für die vorliegende Gestaltungsaufgabe ist der Umgang mit dem gewachsenen Charakter des Dorfensembles und die Einbindung in die umliegende traditionelle Kulturlandschaft. Zielsetzung ist daher, die Platzgestaltung in selbstverständlicher Weise in die dörfliche Struktur bzw. in den Landschaftsraum mit seinen spektakulären Sichtbezügen einzufügen.
Die Entwurfsidee für diesen „multifunktionalen Dorfplatz“ nimmt Bezug auf die angrenzenden Baukörper wie Kirche, Widum, Wohngebäude und Schule. Die daraus abgeleiteten baustrukturellen Achsen und die sich ergebenden Flächen bilden mit ihrer unterschiedlichen Materialität eine nachvollziehbare innere Ordnung.

Das Thema Reimmichl ist integrativer Bestandteil der Dorfplatzgestaltung. Vom attraktiven zentralen Reimmichlplatzl mit angrenzenden buntem Lesegarten, über die optisch gut wahrnehmbare Wandinformation am nördlichen Ende des Platzes und der weiteren Integration von Informationspanelen an der Friedhofsmauer ergibt sich eine deutliche aber „unaufgeregte“ thematische Fokussierung ohne den Platz durch diverse Einrichtungen zu verstellen. Der klar definierte Vorplatz zum Widum bildet künftig eine attraktive Eingangs- bzw. Vorplatzfunktion für das geplante Reimmichl-Museum.

Teile des Konzeptes waren:

  • Platz- und Straßengestaltung (Oberflächengestaltung, Beleuchtung, Entwässerung)
  • Gestaltung der Übergangssituation Straße/Platz (Torsituation und zentrales Reimmichlplatzl)
  • Ortsmöblierung
  • Pfarrersgarten (Lesegarten mit Kräuterbeete und integrierten Sitzgelegenheiten)
  • Gestaltung Schulhof (attraktiver Freiraum mit Rasenfläche und nischenartigen Sitzmöglichkeiten)
  • Bepflanzung (hochstämmige Bergahornen bilden ein sichtbares Verbindungselement im Gesamtareal; traditionelle Kräuter)
  • Entsorgung im Bereich Friedhof (eine neue Entsorgungsnische, lagemäßig orientiert an der Kapelle wird errichtet)
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